„Beim Kaffee und beim Kuchen essen Kriegsverbrechen nicht vergessen!“

Antifaschistische Matinee mit AktivistInnen aus der Mittenwald-Kampagne (Köln) und der Initiative Keine Ruhe (Göttingen)

Sonntag, 1. März.2009 // 14 Uhr im Jugendzentrum Innenstadt, Bürgerstraße 41, Göttingen

Im bayrischen Mittenwald findet jedes Jahr das größten Traditionstreffen der Bundeswehr statt. Wehrmachts-Kriegsverbrecher und aktive Soldaten gedenken ihrer Toten in Verehrung – begleitet von Protesten: „Seit unserer ersten Intervention in Mittenwald 2002 ist das politische und öffentliche Interesse an der Bestrafung von NS-Kriegsverbrechern und der Verhinderung von Veteranenveranstaltung von Wehrmacht und Waffen-SS stark gewachsen. Es gab an vielen Orten – von Hamburg, Eschweiler, Wunsiedel über Kreta bis zum Schliersee und zum Ulrichsberg in Kärnten – Initiativen gegen die Mörder und ihre Veranstaltungen,“ resümierte die Kampagne im letzten Jahr. Zugleich entstanden neue Initiativen: In über einem Dutzend Städten fanden im letzten Jahr Kundgebungen gegen im Ausland verurteilte deutsche NS-Kriegsverbrecher statt. Im August protestierten AntifaschistInnen in Bad Harzburg gegen den Kriegsverbrecher Michelsen. Er lebt – beispielhaft für viele – seit Jahrzehnten unbehelligt in der BRD.
Wir haben AktivistInnen aus den beteiligten Kampagnen eingeladen um über die aktuellen juristischen Prozesse um Kriegsverbrechen und Entschädigung zu informieren und die Möglichkeiten der Intervention zu diskutieren.

Veranstalter: AK angreifbare Traditionspflege, OG Göttingen
Infos: www.keine-ruhe.org

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: