Bundeswehr raus aus den Schulen!

Öffentliches Streitgespräch im Göttinger Amtstheater
Montag, 23. März 2009, 13:30 Uhr im Amtsgericht Göttingen, Maschmühlenweg 11, Raum B16

Die Rekrutierungsversuche der Bundeswehr bei ihren Schul-Einsätzen nehmen immer aggressivere Formen an. Geworben wird mit einem sicheren Job und dem großen Abenteuer. Verschwiegen wird die Einbindung in einen Gewaltapparat, die Ausbildung zum Töten, das Führen von Kriegen. Immer mehr SchülerInnen lehnen es ab, Zeit mit JugendoffizierInnen und WehrdienstberaterInnen verbringen zu müssen. Schulleitungen hingegen halten unbekümmert an ihrem Flirt mit dem Militär fest. Auch wenn die Bundeswehr am liebsten gleich mit einem Truck die Schulhöfe besetzt. Vom 28. bis 30. April 2008 war ein solches Bundeswehrfahrzeug für die Göttinger BBS 1 ange­kündigt – letztlich kam es dann doch nicht. Was war passiert?
Im Rahmen der Veranstaltung sollen Möglichkeiten erörtert werden, Bundeswehr-Einsätze an Schulen zukünftig zu erschweren bzw. zu verhindern. Daneben wird der Versuch der Kriminalisie­rung antimilitaristischen Widerstands am Beispiel analysiert. Den Verantwortlichensollen die Konsequenzen ihres Handelns erfahrbar gemacht werden.

Referent: Marcus B. (Netzwerk Gewaltfrei Leben)
GastreferentInnen: E. Wucherpfennig (Schulleiterin der BBS 1),R. Dietrich (EKHK), K.-H. Wüstefeld (PHK)

VeranstalterInnen: Polizeiinspektion (Fachkommissariat 4) und Staatsanwaltschaft in Zusammenarbeit mit dem Amtsgericht.

Kinder und Spielzeug gerne mitbringen.

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