60 Jahre NATO – kein Grund zum Feiern!

Verantaltung mit Uwe Reinecke (Informationsstelle Militarisierung) // Montag, 16.2.2009 // Apex, Burgstraße

60 Jahre und kein bisschen Frieden. Entgegen landläufiger Meinung ist die Geschichte der NATO keine Friedens-, sondern eine Kriegsgeschichte. Unzählige Kriege führten die NATO-Staaten seit Gründung des Militärbündnisses. Mitglied konnte werden, wer wollte und zum weit gefassten Nordatlantikgebiet gehörte. Demokratie war dabei nicht gefragt. Auch konnten die Mitgliedstaaten Kolonialkriege und Bürgerkriege führen. Das schadete der NATO- Mitgliedschaft nie. Und nach dem Zerfall des „Ostblocks“ wollten Demokratie und Friede mit der NATO nicht einkehren.
Ganz im Gegenteil: Jetzt startete die NATO erst so richtig durch. Statt Friedensdividende kamen jetzt verstärkte Aufrüstung und ein weltweiter permanenter Krieg gegen Terror. Uwe Reinecke zeigt, dass die NATO strukturell zum Frieden nicht befähigt ist und seit ihrer Gründung ein Instrument der Entdemokratisierung und der verstärkten Militarisierung der Außenpolitik ist.

Veranstalterin: amip Göttingen, unterstützt durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung

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