Archive for the Bundeswehrstandorte in Göttingen Category

Lokhalle befrieden

Posted in /termine, Bundeswehrstandorte in Göttingen on 8. Februar 2009 by amipgoe

20.2.09 ab 18.30 Uhr: Der Militärmusik den Marsch blasen – Protest gegen die „Militärmusik-Schau“ in der Lokhalle

Die Göttinger Lokhalle ist in regelmäßigen Abständen Schauort für militärische Aufmärsche der besonderen Art: Der„großen Militärmusik-Schau“. Etwa 400 Musik-Soldaten werden am 20. Februar erwartet, dazu einige tausend LiebhaberInnen überlebter Marschmusik.
Verschiedene antimilitaristische Initiativen rufen deshalb für diesen Tag zu einer großen Befriedungsaktion um das Gelände der Lokhalle auf und können uns dabei sogar auf ein Urteil des Göttinger Landgerichts berufen: Mitte Januar endete dort der Prozess gegen einen Göttinger Antimilitaristen mit einem Freispruch. Er war nach einer Protestaktion gegen die Militärmusik-Schau in der Lokhalle vor einem Jahr auf Betreiben der GWG-Geschäftsführerin, Frau Klammer, wegen Hausfriedensbruch verurteilt worden. Der Hausfrieden, so das Gericht, könne allerdings nicht gebrochen worden sein, da das Gelände der Lokhalle offensichtlich nicht befriedetsei. Seit dem Urteil verwundert es gar nicht mehr, dass immer wieder Militär an diesem Ort präsent ist – zur Musikschau oder zum Herbstmanöveranlässlich der SIVA – die Lokhalle liegt in einer entfriedeten Zone.
Damit soll jetzt Schluss sein! Beteiligt Euch an der Befriedungsaktion innerhalb und vor der Lokhalle am 20. Februar! Achtet auf Vorbereitungstermine für die gegenkulturelle Blockadeoffensive.

Hinweis: Der Einlass für die an diesem Tag stattfindende Militärmusik-Show ist 18:30 Uhr, Beginn 19:30 Uhr. Freitag, 20. Februar 2009, ab 18 Uhr vor der Lokhalle, Bahnhofsallee 1b
VeranstalterInnen: GWG (Frau Klammer) mit Militärs aus aller Welt

Bundeswehr raus aus den Schulen!

Posted in /termine, Bundeswehrstandorte in Göttingen, Veranstaltunsgreihe Februar/März 2009 on 3. Februar 2009 by amipgoe

Öffentliches Streitgespräch im Göttinger Amtstheater
Montag, 23. März 2009, 13:30 Uhr im Amtsgericht Göttingen, Maschmühlenweg 11, Raum B16

Die Rekrutierungsversuche der Bundeswehr bei ihren Schul-Einsätzen nehmen immer aggressivere Formen an. Geworben wird mit einem sicheren Job und dem großen Abenteuer. Verschwiegen wird die Einbindung in einen Gewaltapparat, die Ausbildung zum Töten, das Führen von Kriegen. Immer mehr SchülerInnen lehnen es ab, Zeit mit JugendoffizierInnen und WehrdienstberaterInnen verbringen zu müssen. Schulleitungen hingegen halten unbekümmert an ihrem Flirt mit dem Militär fest. Auch wenn die Bundeswehr am liebsten gleich mit einem Truck die Schulhöfe besetzt. Vom 28. bis 30. April 2008 war ein solches Bundeswehrfahrzeug für die Göttinger BBS 1 ange­kündigt – letztlich kam es dann doch nicht. Was war passiert?
Im Rahmen der Veranstaltung sollen Möglichkeiten erörtert werden, Bundeswehr-Einsätze an Schulen zukünftig zu erschweren bzw. zu verhindern. Daneben wird der Versuch der Kriminalisie­rung antimilitaristischen Widerstands am Beispiel analysiert. Den Verantwortlichensollen die Konsequenzen ihres Handelns erfahrbar gemacht werden.

Referent: Marcus B. (Netzwerk Gewaltfrei Leben)
GastreferentInnen: E. Wucherpfennig (Schulleiterin der BBS 1),R. Dietrich (EKHK), K.-H. Wüstefeld (PHK)

VeranstalterInnen: Polizeiinspektion (Fachkommissariat 4) und Staatsanwaltschaft in Zusammenarbeit mit dem Amtsgericht.

Kinder und Spielzeug gerne mitbringen.